Digitale Augenbelastung beschreibt Beschwerden bei längerer Nutzung von Computer, Smartphone und anderen nahen Bildschirmen. Häufig sind müde oder trockene Augen, vorübergehende Unschärfe, Kopfschmerzen sowie Nacken- oder Schulterbeschwerden. Ein Blaulichtfilter ist nicht automatisch die Lösung.

Warum können Bildschirme anstrengend sein?
Weniger Blinzeln
Konzentrierte Bildschirmarbeit kann vollständiges Blinzeln reduzieren und Trockenheit verstärken.
Dauerhafte Nahfokussierung
Lange Arbeit in einer Entfernung beansprucht Fokussierung und Zusammenarbeit beider Augen.
Unkorrigierte Sehstärke
Schon kleine unkorrigierte Fehler oder ein unpassender Nahzusatz können die Arbeit erschweren.
Arbeitsplatzfaktoren
Reflexe, geringer Kontrast, kleine Schrift, falscher Abstand und Haltung tragen zu Beschwerden bei.
Was hilft am zuverlässigsten?
- Regelmäßig in die Ferne blicken; die 20-20-20-Regel dient als Erinnerung.
- Bewusst vollständig und häufiger blinzeln.
- Schrift vergrößern sowie Helligkeit und Kontrast an den Raum anpassen.
- Bildschirm in angenehmer Entfernung und etwas unter Augenhöhe platzieren.
- Blendung reduzieren und Beleuchtung günstig ausrichten.
Wann kann eine Computerbrille helfen?
Arbeitsplatzgläser sind sinnvoll, wenn die normale Korrektur nicht zum tatsächlichen Bildschirmabstand passt. Office-Gläser können einen breiteren Zwischen- und Nahbereich bieten als allgemeine Gleitsichtgläser. Das Design sollte Arbeitsabstände, Sehstärke und Haltung berücksichtigen.
Was ist mit Blaulichtfiltern?
Manche Menschen bevorzugen deren Aussehen oder subjektiven Komfort. Sie sollten jedoch nicht als universelle Behandlung dargestellt werden. Korrekte Sehstärke, Pausen, Blinzeln, Beleuchtung und Ergonomie bleiben entscheidend.
Wären Arbeitsplatzgläser für Sie sinnvoll?
Bringen Sie Ihre aktuelle Brille und die gemessenen Arbeitsabstände zur individuellen Beratung mit.






