Formstabile sauerstoffdurchlässige Kontaktlinsen behalten ihre Form auf dem Auge. Sie können bei ausgewählten Sehstärken und unregelmäßigen Hornhautformen eine präzise Abbildung ermöglichen, benötigen jedoch immer eine individuelle Anpassung.

Für wen können sie geeignet sein?
Ausgewählte Fehlsichtigkeiten
Bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus können sie nach fachgerechter Anpassung scharfes Sehen ermöglichen.
Unregelmäßige Hornhaut
Sie werden häufig bei Keratokonus und anderen unregelmäßigen Hornhautformen geprüft.
Spezielle Designs
Je nach Anatomie, Sehstärke und Alltag kommen auch multifokale oder andere Spezialformen infrage.
Langlebiges Material
Die Linsen können länger als viele weiche Linsen genutzt werden, müssen aber korrekt behandelt und rechtzeitig ersetzt werden.
Wie läuft die Anpassung ab?
- Sehstärke, Augenoberfläche und Tränenfilm werden beurteilt.
- Hornhautmessungen oder Topografie unterstützen den ersten Entwurf.
- Probelinsen werden hinsichtlich Sitz, Bewegung, Komfort und Sehen geprüft.
- Kontrolltermine bestätigen die Augengesundheit und ermöglichen Anpassungen.
Was ist bei der Eingewöhnung normal?
Ein anfängliches Fremdkörpergefühl ist möglich, da die Linse kleiner und fester als eine weiche Linse ist. Die Tragezeit wird nach Anleitung gesteigert. Anhaltende Schmerzen, Rötung, Lichtempfindlichkeit oder schlechteres Sehen erfordern eine zeitnahe Kontrolle.
Sichere tägliche Pflege
- Hände vor dem Berühren waschen und vollständig trocknen.
- Nur das für das jeweilige Material empfohlene Pflegesystem nutzen.
- Mit frischer Lösung reinigen, abspülen, desinfizieren und aufbewahren.
- Alte Lösung nie nachfüllen und Kontakt mit Leitungswasser vermeiden.
- Nicht mit Linsen schlafen, schwimmen oder duschen, sofern dies nicht ausdrücklich für ein zugelassenes System angeordnet wurde.
Könnten formstabile Linsen zu Ihren Augen passen?
Vereinbaren Sie eine individuelle Kontaktlinsenberatung.






